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Dienstag, 20. Januar 2026

Beute 1, Hessen

In den letzten 4 Wochen habe ich mehrere offene Bücherschränke aufgesucht und folgende Beute gemacht.

Will diese Bücher jemand haben? Ich will sie nicht behalten. Bitte gib Bescheid.






Montag, 19. Januar 2026

Abgabe 3, Landkreis Marburg-Biedenkopf #hcslcs12 #dasBöse

Es ist schon faszinierend: Da investiert man ein kleines Vermögen in handgestreichelte Demeter-Möhren und entschlackt die Leber mit sündhaft teuren Algen-Shots, nur um dann mit der moralischen Giftigkeit einer mittelalterlichen Borgia-Fehde den Nachbarn zu diffamieren.

Man fragt sich: Was nützt die pestizidfreie Ernährung, wenn die Seele ein einziges Endlager für toxischen Neid ist? Vielleicht ist „das Böse“ im Menschen ja gar keine metaphysische Konstante, sondern schlicht die Folge von zu viel raffiniertem Industriezucker und einem akuten Mangel an spiritueller Ballaststoffzufuhr. Wer andere mit einem Lächeln in den Ruin treibt, sollte zumindest darauf achten, dass das dabei ausgeschüttete Adrenalin aus ökologisch nachhaltiger Erzeugung stammt. Denn eines ist sicher: Ein übersäuertes Charisma lässt sich auch durch den teuersten Matcha-Tee nicht mehr basisch spülen.


Trotz des kalten Wetters ist es mir heute gelungen, diese Abgabe zu erledigen.





Abgabe 2



Samstag, 17. Januar 2026

Fundstück 2024A002 - Stichwort: Intelligenz #beute

Das Schöne an meinem Hobby, Bücherbeute zu machen ist, dass man gelegentlich unschuldiger Zeuge sehr persönlicher Mitteilungen anderer wird, wenn sie in Büchern kleine Briefe an anderen hinterlassen und diese Bücher dann - von wem und warum auch immer - als Prise freigegeben werden.

Bei meiner heutigen Beutefahrt habe ich folgendes Buch gefunden: 2024A002 Dieter Nuhr: Gibt es intelligentes Leben? - Darin ein Brief einer von Eva an Iris.

Wer wissen will, warum ich dieses Buch genommen habe, mag vielleicht aus der folgenden Bilddokumentation klüger werden.




Abgabe 2, Marburg

Die zweite Abgabe für dieses Jahr habe ich in Marburg erledigt. Diese Stadt kenne ich nunmehr seit 35 Jahren und habe alle städtebaulichen Veränderungen miterlebt, die in der zurück liegenden Zeit passiert sind. Wer 1991 zum letzten Mal in Marburg war, dürfte diese Stadt nicht mehr wieder erkennen. Gewiss gilt das für jede andere Stadt auch. Wenn einem jedoch eine Stadtansicht sehr vertraut ist, nimmt man die Unterschiede mit größerer Bedeutung zur Kenntnis.


Die Abgabe sah folgendermaßen aus:





Abgabe 1


Freitag, 16. Januar 2026

Abgabe 1, Gießen

Die erste Abgabe in diesem Jahr geht nach Gießen. Die kleine Winterpause musste genutzt werden, um mit dem Rad eine Beutefahrt zu unternehmen. Den Ausdruck "Beutefahrt" werde ich in Zukunft häufiger verwenden.



Hier die Dokumentation der Abgabe.




Donnerstag, 15. Januar 2026

Auf Beutefahrt gehen

Noch hat die Saison für eine genießerisches Radfahren nicht angefangen, denn der Klammergriff des Winters ist im Januar noch unerbittlich. Aber es deutet sich eine Pause an. Das ist in Mittelhessen normal. Das Klima ist wechselhaft, im Sommer wie im Winter. 

Für den 16. Januar 2026 ist für Gießen 10 Grad trocken mit etwas Sonne angesagt.

Deshalb werde ich morgen "wikingen".

"vik" oder "wik" ist ein altgermanisches Wort für Bucht, mit der sprachlich eine Grenze markiert wurde. Sie zu überschreiten hieße, sie zu verlassen. "Wikingen" war zunächst ein Tätigkeitswort, das bedeutete: "aus der Bucht (mit einem Boot) hinaus fahren".
Die Bezeichnung "Wikinger", die wir kennen, traf jedoch nur auf eine kleine Gruppe von Menschen zu, die "wikingen" bedeutungsmäßig monopolisierten, indem sie damit sagten: "wikingen" heißt: aus der Bucht hinaus fahren um auf Beutefahrt zu gehen. Wikingen wurde zu einem Tätigkeitswort für "Beutemachen"

Erst moderne Historiker haben daraus eine Gesamtbezeichnung für eine ganze Population gemacht, die historisch niemals eine Eigenbezeichnung war und im Verhältnis zu dem, was man über diese angeblichen "Wikinger" (Beutefahrer) weiß, kaum in einem relevanten Verhältnis steht zu dem, was man sonst über alle anderen weiß. Über diese Beutefahrer weiß man fast nichts.

Eine Analogie: Man stelle sich vor, zukünftige Historiker fänden einen Interessenschwerpunkt, der sich an das 20. Jahrhundert und der Trennung Deutschlands und dem Mauerbau knüpft. In diesem Zusammenhang finden sie Quellen, aus denen hervorgeht, dass manche Ostdeutsche davon reden "rüberzumachen", weshalb diese Historiker pragmatisch alle Ostdeutschen als "Rübermacher" bezeichnen, und - weil ihnen andere Grenzverläufe auch nicht mehr so bekannt sind - sie später alle Osteuropäer als "Rübermacher" bezeichnen und zu der Erkenntnis kommen, dass die Rübermacher Europa erobert hätten.

"Das Zeitalter der Rübermacher" - "Wie die Rübermacher die Geschichte Europas veränderten" - "Die Rübermacher - wer waren sie wirklich?"

Ok, Spaß beiseite. Morgen gehe ich wikingen, auf Beutefahrt, um zu nehmen, was andere geben wollen: Bücher.

Freitag, 12. Dezember 2025

Abgabe 80, Marburg

Nach mehreren Wochen der Pause bin ich heute endlich dazu gekommen, wieder einen Hocus Locus aufzusuchen. Zuerst ging's nicht, weil Ende November ein Wintereinbruch war, der das Radfahren unmöglich gemacht hatte, und dann ging's nicht, weil ich ins Stubenlazarett wegen Grippe und später wegen Rücken eingewiesen wurde. 

Nun gut. Heute waren die Temperaturen und mein Rücken einigermaßen verträglich. Aufgesucht habe ich #hcslcs3 und #hcslcs3b

Hier die Abgabe in der Übersicht:




Abgabe 79


Beute 1, Hessen

In den letzten 4 Wochen habe ich mehrere offene Bücherschränke aufgesucht und folgende Beute gemacht. Will diese Bücher jemand haben? Ich wi...