Die erste Abgabe in diesem Jahr geht nach Gießen. Die kleine Winterpause musste genutzt werden, um mit dem Rad eine Beutefahrt zu unternehmen. Den Ausdruck "Beutefahrt" werde ich in Zukunft häufiger verwenden.
Hier die Dokumentation der Abgabe.
Die erste Abgabe in diesem Jahr geht nach Gießen. Die kleine Winterpause musste genutzt werden, um mit dem Rad eine Beutefahrt zu unternehmen. Den Ausdruck "Beutefahrt" werde ich in Zukunft häufiger verwenden.
Hier die Dokumentation der Abgabe.
Noch hat die Saison für eine genießerisches Radfahren nicht angefangen, denn der Klammergriff des Winters ist im Januar noch unerbittlich. Aber es deutet sich eine Pause an. Das ist in Mittelhessen normal. Das Klima ist wechselhaft, im Sommer wie im Winter.
Für den 16. Januar 2026 ist für Gießen 10 Grad trocken mit etwas Sonne angesagt.
Deshalb werde ich morgen "wikingen".
"vik" oder "wik" ist ein altgermanisches Wort für Bucht, mit der sprachlich eine Grenze markiert wurde. Sie zu überschreiten hieße, sie zu verlassen. "Wikingen" war zunächst ein Tätigkeitswort, das bedeutete: "aus der Bucht (mit einem Boot) hinaus fahren".
Die Bezeichnung "Wikinger", die wir kennen, traf jedoch nur auf eine kleine Gruppe von Menschen zu, die "wikingen" bedeutungsmäßig monopolisierten, indem sie damit sagten: "wikingen" heißt: aus der Bucht hinaus fahren um auf Beutefahrt zu gehen. Wikingen wurde zu einem Tätigkeitswort für "Beutemachen"
Erst moderne Historiker haben daraus eine Gesamtbezeichnung für eine ganze Population gemacht, die historisch niemals eine Eigenbezeichnung war und im Verhältnis zu dem, was man über diese angeblichen "Wikinger" (Beutefahrer) weiß, kaum in einem relevanten Verhältnis steht zu dem, was man sonst über alle anderen weiß. Über diese Beutefahrer weiß man fast nichts.
Eine Analogie: Man stelle sich vor, zukünftige Historiker fänden einen Interessenschwerpunkt, der sich an das 20. Jahrhundert und der Trennung Deutschlands und dem Mauerbau knüpft. In diesem Zusammenhang finden sie Quellen, aus denen hervorgeht, dass manche Ostdeutsche davon reden "rüberzumachen", weshalb diese Historiker pragmatisch alle Ostdeutschen als "Rübermacher" bezeichnen, und - weil ihnen andere Grenzverläufe auch nicht mehr so bekannt sind - sie später alle Osteuropäer als "Rübermacher" bezeichnen und zu der Erkenntnis kommen, dass die Rübermacher Europa erobert hätten.
"Das Zeitalter der Rübermacher" - "Wie die Rübermacher die Geschichte Europas veränderten" - "Die Rübermacher - wer waren sie wirklich?"
Ok, Spaß beiseite. Morgen gehe ich wikingen, auf Beutefahrt, um zu nehmen, was andere geben wollen: Bücher.
Nach mehreren Wochen der Pause bin ich heute endlich dazu gekommen, wieder einen Hocus Locus aufzusuchen. Zuerst ging's nicht, weil Ende November ein Wintereinbruch war, der das Radfahren unmöglich gemacht hatte, und dann ging's nicht, weil ich ins Stubenlazarett wegen Grippe und später wegen Rücken eingewiesen wurde.
Nun gut. Heute waren die Temperaturen und mein Rücken einigermaßen verträglich. Aufgesucht habe ich #hcslcs3 und #hcslcs3b
Hier die Abgabe in der Übersicht:
Die Abgabe 79 habe ich gestern, den 15. November 2025 in Gießen erledigt. Aufgesucht habe ich #hcslcs41, #hcslcs41a und #hcslcs42
Niemand hat die Absicht, eine Bücherabgabe mitzuteilen. Heute war mal wieder #hcslcs51 an der Reihe:
Den am weitesten von meinem Standort erreichbaren Hocus Locus, nämlich #hcslcs12 habe ich heute nachmittag aufgesucht und diese Abgabe hinterlasssen:
In den letzten 4 Wochen habe ich mehrere offene Bücherschränke aufgesucht und folgende Beute gemacht. Will diese Bücher jemand haben? Ich wi...